Protokoll der Institutsvollversammlung
vom 3. Juni. 2009
1.) Eröffnungsstatement durch den Institutsvorstand (Segert), der das ganze anscheinend organisiert hat und damit dem Wunsch nach regelmäßigen Institutsvollversammlungen (IVV), der auf der letzten IVV beschlossen wurde, nachgekommen ist. Die nächste Institutsvollversammlung wird es voraussichtlich zu Beginn des nächsten Semesters, wahrscheinlich recht bald nach Beginn sogar, geben, da die Lage sich nur wenig entspannen wird.
2.) Bericht der AG Lehre
Die AG Lehre hat vor einigen Monaten von dem Gerücht erfahren, dass ab dem nächsten Semester *keine* Diplomlehrveranstaltungen mehr angeboten werden sollen. Stattdessen sollen im KoVo unter dem Diplomstudium *äquivalente* Lehrveranstaltungen aus dem Bachelor- und Masterstudium angeschrieben stehen. Dieses Gerücht ist wahr: Das Bachelor- und Masterstudium soll ab nächstem Jahr voll "hochgefahren" werden, für Diplomstudierende soll es Äquivalenzlisten geben. Diplomand_innenseminare sollen weiterhin angeboten werden. Einige Dinge sind jedoch noch unklar, weswegen die AG Lehre schon vor einem Monat einen Termin zur Aussprache mit der SPL ausmachen wollen. Dvorak hat damals jedoch nicht reagiert, weil er an dem vorgeschlagenen Termin keine Zeit hatte (so er selbst). Außerdem sollen erste Informationen dazu von Seiten der SPL in ca. einen Monat auf deren Homepage veröffentlicht werden.
Die AG hat daraufhin einen Gesprächsleitfaden vorgestellt, der die Basis für einen Dialog zwichen ihr und der SPL darstellen soll, zu der die SPL noch einmal dringlichst aufgefordert wurde. Dieser Termin wurde für den 12.06.2009 fixiert. Leute, die gerne mitreden würden, aber noch nie bei der AG Lehre waren, sind herzlich eingeladen, zum nächsten Treffen zu kommen. Die AG Lehre trifft sich jeden Dienstag um 18.30 vor dem Konferenzraum am Institut für Politikwissenschaft.
3.) Stellungnahme des Institutsvorstands zu den Forderungen der externen Lehrbeauftragten. Segert hat einige Minuten lang über einige der Forderungen der Externen referiert, die über die Hälfte der Lehre am Institut durchführen. Dazu gehören bspw. mehr Raum oder auch die Forderung, die Kopierer des Instituts mitnutzen zu können, oder eine Extra-Weiterbildung in didaktischen Belangen. Das Schreckgespenst der "senior lecturers" wurde sowohl von Segert, den Externen als auch Dvorak abgelehnt - so ein Modell soll am PoWi Institut nicht eingeführt werden. Im großen und ganzen wirkte Segert relativ entgegenkommend, doch Ressourcen sind allgemein knapp.
4.) Vorstellung der neuen Studienvertretung. Nach einer kurzen Vorstellrunde wurde exakt das präsentiert, was schon in einem anderen Thread veröffentlicht wurde.
Außerdem stellte die StV - nach einer kurzen Erwähnung durch die AG Lehre - den Aktionstag am 10.06. vor. Die drei Arbeitsgruppen (Aktionen, Lehre und Hochschulpolitik) veranstalten am 10.06. einen "Aktionstag", an dem sie Workshops zu verschiedenen Themen abhalten. Beispielsweise über studentische Protestformen im Ausland (Aktionen) oder einen Workshop zur Ideenfindung für die Verbesserung der konkreten Lehre am Institut (Lehre). Um dafür zu werben, gibt es morgen (04.06.2009) einen "Mobilisierungstag" - also haltet eure Augen offen, wenn ihr morgen am Institut herumgeistert, vielleicht bekommt ihr ja dort dann ein Stück mehr vom Kuchen ab ![]()
5.) Weitere Vorgangsweise. Wie gesagt soll eine nächste Institutsvollversammlung zu Beginn des kommenden Semesters wieder die Möglichkeit geben, die - wahrscheinlich dann genauso prekäre Situation - wieder aufzugreifen und weiter Aktionen und Proteste zu planen. Weiters - wie schon erwähnt - gibt es den Aktionstag und Segert hat einige grundlegende Gedanken zu einer gemeinsamen langfristigen Überarbeitung des Studiums im Hinblick auf seine Schwerpunkte geäußert. Außerdem fordert er (und Dvorak ist damit anscheinend einverstanden) offenere Studienkonferenzen (das einzige Gremium, in dem Profs, Mittelbau und Studierende paritätisch drin sitzen, leider hat die StuKo für die SPL nur mehr beratenden Charakter).